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Entstehung & Technik

Ablauf des intra3-Verfahrens in der Kurzbeschreibung
Für die Erstellung von intra3 werden digitale Daten in Form einer 3D-Datei benötigt. Diese Datei wird mit spezieller Software von uns in ein Punktgitter umgewandelt. Dieses Punktgitter, vergleichbar einer dreidimensionalen Schwarz-Weiß- Bitmap, mit definierten Punktabständen wird zur Steuerung des Lasers (Nd-Yag) verwendet.
Dadurch entsteht ein Abbild der digitalen Daten im Inneren eines transparenten Materials, ohne die äußere Oberfläche zu beschädigen.

Technik
Der Laser erzeugt ein konisches Lichtstrahlbündel, welches die Glasoberfläche durchdringt und im fokussierten Punkt, im Inneren des Glases, Temperaturen um 20.000° C Grad erreicht. Allerdings nur für Bruchteile von Sekunden und auf kleinstem Raum. Der Vorgang ist einer Mikroexplosion vergleichbar. Das für uns relevante Resultat ist eine Kristallisation (Devitrifikation, Entglasung) minimaler Größe, von der winzige Risse ausgehen, die optisch als "glitzernder Punkt" zu erkennen sind.

Die Vielzahl von einzelnen Punkten ergibt später die gesamte Darstellung. Mit dem CNC gesteuerten System werden im Inneren von Glaskörpern 2- oder 3-dimensionale Strukturen erzeugt. Im Gegensatz zu allen anderen Bearbeitungen von Glas, wird hierbei die Oberfläche nicht beschädigt bzw. bearbeitet. Die Innengravuren können für dekorative Designs in Flachglas oder Glasobjekten ebenso verwendet werden, wie für die industrielle Produktmarkierung. Das Erscheinungsbild einer flächigen 2D-Bearbeitung ist einer mattierten Glasoberfläche ähnlich, nur mit glatten unbehandelten Oberflächen und einer detaillierteren Abbildung des Objekts.

Ansicht und Punktraster
1. der einzelne Brennpunkt ist nicht zu sehen aber von diesem Brennpunkt gehen kleine Risse aus, die hinterher das einfallende Licht spiegeln. Diese sind hinterher sichtbar und und bilden in Ihrer Menge und Anordnung das eigentliche Motiv.

2. diese punktuellen Risse gehen nicht gleichförmig und rundlich vom Brennpunkt aus sondern eher oval – das heißt in der Tiefe sind die Risse länger als in der Breite

3. durch die unterschiedliche Risslänge haben die Punkte untereinander auch unterschiedliche Brennpunktabstände d.h. in der Tiefe befinden sich die einzelnen Brennpunkte weiter voneinander entfernt als in der Breite.

4. dies bedeutet, dass die Seitenansicht, die Tiefe, gröber erscheint als die Frontansicht, der Breite. Das heißt, dass bei der Seitenansicht die Darstellung nicht so fein aufgelöst ist als bei der Frontansicht. Die gröbere Seitenansicht ist kein Reklamationsgrund, eine feinere Darstellung ist hier aus technischen Gründen nicht möglich.


Für weiterführende Fragen oder Wünsche stehen wir Ihnen gerne zu Verfügung.
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